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Dieppe und die Elfenbeinschnitzer

Im 17. Jahrhundert beginnt ein Elfenbeihandel zwischen Dieppe und Guinea. Die Stadt gewinnt wieder an Wohlstand dank der Elfenbeinverarbeitung, deren Qualität in Frankreich und über Frankreich hinaus berühmt wird. Eine unvorstellbare vielfältige und raffinierte Produktion entwickelt sich : Sonnenuhren, Statuetten, Tabakreiben oder Medaillons zeugen von einem blühenden Kunsthandwerk.

Der Überfluss an Elfenbein, die grossen Volumen und die sehr schöne Qualität erlauben den Schnitzern, den sonst an das Material gebundenen Zwang zu vergessen. Die geschickten Hände der Elfenbeinschnitzer der zwölf grossen Werkstätten schaffen Segelschiffe, Kompasse und Statuetten, die Seemänner, Fischer und Fischhändler darstellen. IvoiriersEin Handwerk ist geboren, es breitet sich aus, entwickelt sich mit modischen Trends und der Zeitgeschichte und sieht die Geburt wirklicher Elfenbeinschnitzerdynastien. Während des 17. Jahrhundert nach der Aufhebung des Edikts von Nantes (hundertvierzig Familien verlassen Dieppe) und der fast vollständigen Zerstörung durch die anglo-holländische Flotte im Jahre 1694, verliert das Elfenbeinhandwerk vorübergehend – aber schnell wieder vergessen - an Bedeutung. Zwei Familien beherrschen die Produktion : Cruppevolle und Belleteste (vom 18. Bis zum 19. Jahrhundert).

 

ivoireDas Schlossmuseum in Dieppe beherbergt heute die grösste Elfnbeinsammlung Europas mit über 1000 feingearbeiteten Stücken. Die Stadt befindet sich auch auf der « Route von Elfenbein und Gewürzen » die das Département durchläuft und es Ihnen erlaubt, verschiedene Orten zu besuche die mit diesen Themen im Zusammehang stehen.