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Fischereihafen

Dieppe, grossser französischer Fischereihafen für Frischfisch

Pêcheur dieppoisAn erster Stelle stehen die Jakobsmuscheln, die dem Hafen von Dieppe seine Bedeutung und seine Identität sichern. Schon im 12. Jahrhundert werden die Fischer von Dieppe wichtige Lieferanten für frischen Fisch für Paris und Rouen. Drei Viertel der Lieferungen an die Pariser Märkte im 18. Jahrhundert kommen aus Dieppe und werden mit Vier- oder Sechsspännern transportiert.

Marché Trudaine

Unter Louis XIV. ist Dieppe der grösste Hafen und beliefert alle normannischen Abteien ab dem 11. Jahrhundert mit Heringen.

Während der Restauration segeln die Fischer aus Dieppe nach Neufundland und Island. 1820 bildeten 30 Schiffe die Flotte aus Dieppe, die auf Kabeljaufang ging. Nach und nach haben die Reeder aus Dieppe sich auf Frischfisch spezialisiert.

Nach Kriegsende hat die Fischereiindustrie ihre Aktivitäten wieder aufgenommen. Trotz der Kriegsschäden ist Dieppe nach wie vor ein wichtiges Fischereizentrum.

Diese Fischereiindustrie im Duqusne-Becken zeichnet sich durch ihre Flotte aus : 34 Boote für den Jakobsmuschelfang, 4 Sacknetzboote und 9 Schleppnetzboote.
Seit November 2011 ist ein neur Fischmarkt für das Publikum jeden Tag auf dem Quai Trudaine eröffnet worden.