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Das Kulturerbe

 

DIE KIRCHEN

 

Saint-Jacques

Eglise Saint-Jacques

Die Kirche wurde vom 12. bis 16. Jahrundert gebaut und trägt Spuren der verschiedenen Epochen. Sie wurde gegen 1238 auf den Überresten der kleinen Kapelle Sainte-Catherine sowie einer ersten Kirche, die 1195 zerstört wurde, gebaut. Die neue Kirche wurde Saint-Jacques gewidmet. Sie befand sich auf sich auf dem Seeweg der Pilger nach Saint-Jacques de Compostelle und wurde grosszügig geplant. Allerdings wurden die Bauarbeiten erst gegen Ende des 16. Jahrhundert beendet.

Die architektonische Entwicklung der Kirche erlaubt es uns also, die gothische Baukunst über vier Jahrhunderte nachzuverfolgen.

© Foto : Yann Pelcat

 

Saint-Rémy

Eglise Saint-RémyDie erste Saint-Rémy-Kirche aus dem 13. Jahrhundert, von der heute nur noch der Saint-Rémy-Turm übrigbleibt, wurde am Fusse des Abhangs gebaut, auf dem das Schloss steht. Sie war nach und nach verfallen, und deshalb wurde beschlossen, eine neue St. Rémy-Kirche zu bauen, diesmal aber in der Stadtmitte. Thomas Bouchard, Schöffe und Schatzmeister der Pfarrgemeinde, legte 1522 den Grundstein. 1545 wurde das gothische Chor, umgeben von einem Wendelgang und schönen Kapellen fertiggestelt. Man sieht bereits im Dekor den Einfluss der französischen Frührenaissance. Die Bauarbeiten wurden dann durch die Religionskriege unterbrochen. Sie wurden zu Beginn des 17. Jahrhundert wiederaufgenommen, allerdings in einer völlig neuen Richtung : die der katholischen Gegenreform.

© Foto : Yann Pelcat

 

Sacré-Cœur de Janval

Sacré coeur de janval

Die Kirche im Vorort Janval ist eine moderne Kirche. Sie gehört zu einer erfinderischen Bewegung, von der sich der Archtitekt Georges Feray inspirierte (Jugendstil, modernistische und regionalistische Bewegung, Historismus). Dieses Gebäude, dessen Turm 30 m hoch ist, wurde 1926 fertiggestellt. Obwohl sie traditionell wie ein lateinisches Kreuz gebaut wurde, inspiriert sich die Kirche von Janval von romanischen und paläochristlichen Kirchen. Sie wird als Hochburg der « heiligen Kunst » zwischen beiden Weltkriegen angesehen.


 

Notre-Dame des Grèves

Notre-Dame des Grèves

Diese Kirche in Le Pollet, rue Jospeh-Brunel, hat keine besonderen architektoischen Merkmale. Sie wurde am 20. Dezember 1849 eingeweiht. Der Kirchturm wurde einige Jahre später gebaut.

Herr Mélicourt-Lefebre, ein dort ansässiger Künstler und ehemaliger Konservator des Museums, hat viel zur bildlichen Ausschmückung dieser Kirche beigetragen. Eine Wandmalerei, die Beachtung verdient, ist bestimmt « der Wunsch » oder « der Schiffbruch einer Barke » aus 1867. Man bemerkt auch über dem Hauptaltar ein anderes Gemälde dieses Künstlers, « die Himmelfahrt » aus 1863.

© Foto : Yann Pelcat

 

Kapelle Notre-Dame de Bonsecours

Chapelle ND de Bonsecours

Die Kirche Notre-Dame de Bonscours wurde hoch auf dem Kreidefelsen im Osten der Stadt 1876 gebaut. Sie gehört damals der « Gesellschaft der gegenseitigen Hilfe ». Die Bevölkerung von Dieppe hatte sich effektiv 16 Jahre vorher bei der Einweihung der Wallfahrtsstätte verpflichtet, eine Kirche für die Seemänner zu bauen. Diese Kapelle war anfangs ein Wallfahrtsort und wurde später dem Andenken der im Meer verschollenen Seemänner gewidmet. Bis 1914 war sie weit von den Häusern entfernt, wurde dan die Pfarrkapelle von Neuville les Dieppe und 1935 von dem iozösenverein aufgekauft.

Aus Backsteinen gebaut umfasst sie eine sehr massive westliche Fassade mit dem Kirchturm, der von zwei Glockentürmchen mit kegelförmigen Dächern eingerahmt wird. Sie konstrastiert mit der mehr lockeren Ausführung des Kirchenschiffs und der Chorhaube, die mit spitzen Mauerzinnen verziert sind. Das Innere der Kirche st mit Statuen und Glasfenstern geschmückt. Man findet zahlreiche ex-voto (Weihbilder) sowie zahlreiche Gedenktafeln, wo sich Familien zusammenfinden und Blumen zum Andenken ihrer Verstorbenen niederlegen.

© Foto : Jean Decaux

 

Eglise Notre-Dame de l'Assomption à Arques-la-Bataille

Eglise d'ArquesL’église Notre-Dame d’Arques-la-Bataille étonne par ses dimensions et par la disposition de ses espaces intérieurs. L’œil du visiteur est en effet d’emblée séduit par le contraste entre une nef d’élévation assez modeste, voûtée d’un grand berceau de bois du XVIè siècle, et le chœur hardiment élevé et inondé de lumière. La jonction de ces deux espaces est assurée par un jubé de pierre blanche, très rare exemple de ces clôtures de chœur qui furent systématiquement supprimées au cours du XVIIè siècle. Celui-ci subsiste avec toute la splendeur de son décor Renaissance finement sculpté. Les vitraux des XVIè, XIXè et XXè siècles concourent eux aussi à la richesse décorative de l’édifice. L’orgue du jubé fait de ce lieu un centre de création et de diffusion musicales dont le rayonnement est assuré par l’Académie Bach, en particulier au cours de son festival annuel de musique ancienne.

© Photo : Pascal Diologent

 

Kirche von Saint-Valéry und der Seemannsfriedhof in Varengeville-sur-Mer


Eglise Saint-Valéry

Auf den hohen Kreidefelsen von Ailly gebaut, zwischen den Gärten und den Wäldern versteckt, dominiert die Kirche von Varengeville das Meer. Das Seitenschiff aus Sandstein wurde 1548, wahrscheinlich von Jehan Ango gebaut, um die ursprüngliche Kirche zu vergrössern. Das Chor empfängt das blaue Licht durch das abstrakte Kirchenfenster von Raoul Ubac, ein Braque-Schüler. Bemerkenswert ist die gewundene Säule mit kuriosen Reliefs, die Seeabenteuer darstellen. Die dritte Säule ist achteckig (wie unter Henri II. modern). 1998 hat Michel Ciry ein grosses Ölgemälde mit dem Titel « Jesus Christus, der Erlöser » gestiftet.

In den letzten Jahren haben die Gemeinde, der Staat, das Departement und die Region viel zum Schutz und zur Konsolidierung getan. Die Kirche ist von ihrem Seemansfriedhof umgeben auf dem Kreidefelsen in 80 m Höhe. Aber « Seeman » mehr und besonders durch die « Literatur ». Jérôme und Jean Tharaud, zwei akademische Brüder, die in Varengeville gewohnt haben, haben verschiedene Artikel über ihn in den « Chroniques du Figaro » im Jahre 1948 geschrieben. So beginnt der Ruhm dieses Friedhofs. Manche Künstler vergleichen die Texte der Gebrüder Tharaud mit den Gedichten von Paul Valéry « Der Seemannsfriedhof » aus 1920, die dem Seemansfriedhof in Sète gewidmet sind und sehen darin die Analogie zwischen den beiden Friedhöfen.

© Foto : Jean Decaux

 

LE CHÂTEAU DE DIEPPE

Château de DieppePerché sur la falaise et offrant une vue incomparable sur le front de mer et la ville, le Château de Dieppe est ouvert gratuitement toute l'année aux horaires d'ouverture du Musée. Vous pourrez apprécier les terrasses aménagées du Château, mises récemment en valeur par un ensemble de panneaux descriptifs, ainsi qu'un accès balade vers le point de vue-panorama situé sur les falaises. Toilettes publiques gratuites.

© Foto : Bertrand Legros

 

 

Das schloss von arques-la-bataille


Château d'Arques

Das Schloss von Arques steht auf einem unfruchtbaren und steinigen Hügel hoch über zwei Tälern und ist von einem enormen Graben umgeben (von Menschenhand ausgehoben). Es war ursprünglich von einer Holzpalisade umgeben. Das Schloss wurde zwischen 1040 und 1045 von Wilhem von Arques gebaut. Einige Jahre später hat Wilhem der Eroberer, ein Neffe von Wilhelm von Arques, das Schloss belagert. Ein Jahr später zwingt ihn der Hunger, die Belagerung aufzugeben. 1123 verstärkt der jüngste Sohn von Wilhelm dem Eroberer , der inzwischen als Heinrich der Erste König von England geworden ist, das Schloss durch einen viereckigen Bergfried und eine hohe Mauer.

1204 sieht den Anschluss der Normandie durch Philippe August. Er nimmt das Schloss von Richard Löwenherz ein : es ist die letzte normannische Festung, die sich dem König von Frankreich ergibt. Militärisch ab 1668 aufgegeben, beginnt der Verfall. Von 1735 bis 1771 wird das Schloss ohne Erlaubnis zum Steinbruch. Louis XVI. gibt die Zitadelle auf, und die Bewohner dürfen die Steine benutzen.

1860 werden einige Räume in ein Museum umgewandelt. Das Schlossinnere wird gesäubert, und der Wächter führt die Besucher. Das Museum wird definitiv 1939 zu Beginn des zweiten Weltkrieges geschlossen und von der deutschen Armee besetzt. Beim Zusammenbruch 1944 müssen sich die Besetzer zurückziehen, sprengen ihre Munitionen und lassen das Schloss in einem sehr beschädigten Zustand zurück.

 

das pollet-viertel (DIEPPE)

Pollet

Le Pollet ist ein Teil von Dieppe auf dem linken Ufer des Küstenflusses Arques, der in den Ärmelkanal mündet : das Seemannsviertel von Dieppe.

Die am häufigsten benutzte Erklärung ist der Zusammenzug von « Port d’Est » in « Pollet ». Aber der Name könnte einen wesentlich früheren Ursprung haben aus der gallischen Zeit. Man kann effektiv « Pollet » auf die keltische Wurzel »pol/poul » zurückführen die Wasserloch oder Pfuhl bedeutet und davon ableiten Teich, Wasserfläche, Mündung oder Hafen. Es ist gleichzeitig der Ursprung des englischen Wortes « pool » für Schwimmbad. Es kann auch ein Moorgebiet bezeichnen.

Bis zur Mitte des 11. Jahrhundert bildeten die drei Flüsse Eaulne, Béthune und Varenne gemeinsam eine tiefe Flussmündung zwischen steilen Hângen. Dieses natürliche Becken bot einen sicheren Ankerplatz für die Fischer und Seeleute auf der Durchreise.


Im 18. Jahrhundert wird die Halbinsel Le Pollet zum erstenmal geteilt durch den Kanal, der es verhindern sollte, dass der Hafen von Dieppe versandet. Bei starken Gezeiten öffnete man bei Ebbe die Kanalpforten, um den Schlamm abzuführen. Man findet heute noch Spuren dieses Kanals, der im 19. Jahrhundert dazu beigetragen hat, das Trockendock zu bauen. Seit dem Mittelalter ist Le Pollet mit dem linken Flussufer durch eine Brücke verbunden. 1848 wird ein Fahrwasser gegraben und Le Pollet definitiv in zwei Teile zerschnitten, um ein neues Hafenbecken zu schaffen, wo Handelsschiffe anlegen können : Le Pollet und die Pollet-Insel. Bis zum 19. Jahrhundert benutzten die Fischer das sanft abfallende Südufer des Flusses, das die Le Pollet-Halbinsel bildete, um ihre Barken trocken zu lagern, sie zu reparieren und für zukünftigen Fänge vorzubereiten.

 

Das theater (DIEPPE)

ThéâtreIm italienischen Stil vom Baumeister Frissard errichtet, macht die Gemeinde den Bau 1826 der Herzogin von Berry zum Geschenk. Im Laufe des 19. Jahrjunderts führen hier Liszt, Meyerbeer und später Camille St. Saëns ihre Werke auf. Es wird 1900 mit einem Muschel-Dekor versehen. Kriegsschäden machen die Reparatur der Fassade in den fünfziger Jahren erforderlich bevor es 1961 geschlossen wird; 2002 erfolgt die Neueröffnung.

© Foto : Yann Pelcat

 

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